„Ja‑Aber“ verstehen
Mindset Garage ist der Podcast von Ina Schmidt über Resilienz, mentale Gesundheit, Führung und persönliche Entwicklung. In dieser Folge der Mindset Garage geht es darum, wie du mit Menschen umgehst, die schnell mit einem „Ja, aber“ reagieren. Der Kern: Du kommst weiter, wenn du nicht in den Widerstand gehst, sondern erst einmal verstehst, was hinter dem Einwand steckt.
Was du vermeiden solltest
Wichtig ist vor allem, dass du das Verhalten nicht verstärkst. Dazu gehört, nicht sofort zu widersprechen, nicht ironisch oder genervt zu reagieren und die andere Person nicht mit zu vielen Argumenten zu überrollen.
Auch deine Haltung zählt: Wenn du Person und Problem vermischst oder deine eigene Lösung als einzige Wahrheit verkaufst, fühlt sich dein Gegenüber schnell nicht gesehen. Genau dann wächst der Widerstand oft noch mehr.
Was wirklich hilft
Statt direkt auf den Inhalt zu springen, lohnt sich der Blick auf die Funktion hinter dem „Ja, aber“. Oft steckt dahinter nicht bloß Ablehnung, sondern eine Sorge, ein Risiko oder ein Bedürfnis nach Sicherheit.
Hilfreich ist es deshalb, nach dem eigentlichen Problem zu fragen, Raum für ein Gespräch zu geben und die andere Person selbst mitdenken zu lassen. Formulierungen wie „Ja, und“ oder ein zeitlich begrenzter Testlauf können dabei helfen, den Druck rauszunehmen und gemeinsam eine Lösung zu finden.
Reinhören lohnt sich
Am Ende geht es nicht darum, wer die besseren Argumente hat, sondern darum, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Dafür brauchst du Geduld, Offenheit und auch den Blick auf deinen eigenen Anteil, wenn dich ein „Ja, aber“ triggert.
In der Folge bekommst du dazu noch mehr konkrete Impulse und Formulierungen für den Alltag.
